Emma erzählt

Nachdem ich Emma aus der Lichterkette befreit hatte, ihr erinnert euch doch bestimmt daran (hier klicken, für die passende Geschichte), gingen wir also rüber in den Hühnerstall und machten es uns in Emmas Ecke gemütlich. Naja, was soll ich sagen, mit einen wichtigen Hofhahn zusammen zu sein, brachte eben auch Vorteile. Emmas Plätzchen reduzierte sich nun nicht mehr nur auf einen Platz auf der Stange. Nein, sie hatte jetzt eine kleine Ecke nur für sich. Eingerichtet war das ganze mit einem Tisch, 2 Schlafhockern (die sich auch prima zum sitzen an der Kaffeetafel eigneten), etwas frischen Stroh und, man mag es echt nicht glauben, sie hat auch etwas Herzchentapete an der sonst eher holzigen Wand. Über dem Tisch hängt ein gerahmtes Bild von August und ihr. Hach, wie gemütlich.

Sie erzählte, dass sie noch ganz viele Ideen hatte, bevor wir zum eigentlichen Thema kamen (z.B. ein Regal für ihren Kamm und ihre Schnabelbürste, vielleicht auch eine kleine Lampe…).

Sie stellte uns 2 Tassen Tee und ein paar Kekse auf den Tisch und los ging es:

“Als wir am Abend so tanzten, August und ich (ich sah förmlich die Herzen in ihren Augen), kribbelte es ganz komisch in meinem Bauch. Ich hab meine Hühneraugen geschlossen und einfach nur den Moment genossen. Es war zu davonfliegen…. Plötzlich merkten wir, dass keiner mehr da war und auch die Musik nicht mehr spielte. Ein wenig erschrocken und etwas müde, brachte mich August zum Stall. Vor der Tür hauchte er mir ein leises “Bis nachher und schlaf schön” ins Ohr und küsste mich sanft. Ich taumelte förmlich auf meine Stange – voller Glück und noch immer mit Herzpochen.

Nach ein paar Stunden schlaf, die Sonne schien mir ins Gesicht, ging ich ein wenig raus in den Hof. Als erstes begegnete ich Lotti. Huch, wie sah sie denn aus? Völlig verzottelt, keine Feder lag ordentlich auf der anderen – das war gar nicht ihre Art. Auch kam sie nicht aus ihrem Stall… sehr seltsam.

Lotti erzählte mir von einer verzauberten Nacht mit ihren Hahn René und ich erzählte ihr von meinem zärtlichen Getanze mit August. Wir schauten uns an und mussten laut losprusten. Damit hatte ja keine von uns gerechnet. Nun ja, und so nahm die Liebe ihren Lauf. Wir beide sind superglücklich, auch wenn uns die anderen Hühner manchmal etwas komisch anschauen.”

Emma erzählt

Ansonsten war nicht soooo viel passiert. Der Hof, mit allen Tieren, bereitete sich nun langsam auf Weihnachten vor. Ein Baum wurde geschmückt, Geschenke eingepackt und die Band probte Weihnachtslieder. Natürlich immer mit unseren beiden Damen in der ersten Reihe 🙂

Tja und genau das machen wir doch auch alle – bis auf die Grinche, die darauf hoffen, dass Weihnachten ausfällt.

Ich bin jedenfalls nach Hause gefahren, nicht ohne zu fragen, ob ich die Geschichte aufschreiben darf. Und jetzt wünsche ich euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit, mit allen Geheimnisvollen, was diese Zeit zu bieten hat. Wir hören uns wieder. Jaa, auch von Emma und Lotti. Ich bin nämlich zum Festtagsessen (es gibt falschen Hasen, aus Hirse) eingeladen und werde davon berichten. Bis dahin….

Passt auf euch auf
Eure
Happy-Queen

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Happy Queen

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Veröffentlicht in Emma das Huhn.

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