Emma zwischen den Zeiten

Letztes Wochenende saß ich so an meinem Schreibtisch und malte vor mich hin. Schon in den letzten Wochen musste ich immer wieder an Emma denken. Wie es ihr wohl so geht? Konnte sie ihre dunklen, traurigen Phasen überwinden? Was machen die anderen auf dem Hof von Bauer Piepenbrink eigentlich?
Mein Telefon klingelte. Unbekannte Nummer. Hmm, gehe ich da ran? Na gut, Pinsel zu Seite gelegt …. „Hallooo, guten Tag!?“

… ich traute meinen Ohren nicht: „Gackgack. huhu, ich bin’s die Emma!“ Oh man, ich hatte fast Tränen in den Augen. „EMMAAAAA!!!! Oh wie schön dich hören!!! Wie geht es dir? Was machst du so?…“

Ich hatte tausend Fragen. Emma wartete geduldig, bis ich fertig war und mir einfiel, dass ich ihr auch Zeit geben musste zu antworten. Oh man, wie peinlich – aber ich hab mich doch so gefreut, sie zu hören.

Das letzte Mal hörten/lasen wir von ihr, als sie zu dem Fest ging, wo René ihrer besten Freundin sagte, dass er sie sehr mag. Aber auch Emma und August kamen sich ein wenig näher. Zumindest tanzten sie, eng umschlungen, miteinander.

Emma versprach mir, alle Fragen zu beantworten. Aber ich sollte unbedingt und schnell vorbeikommen. Sie saß wohl im Keller von Bauer Piepenbrinks Haus fest, wenn ich das richtig verstand? Ich fragte nicht Warum, sondern machte mich sofort auf den Weg.

Emma zwischen den Zeiten

Irgendwie hatte ich mir das Wiedersehen anders vorgestellt. Als ich ankam, hockte Emma auf einem Schemel (Hocker) und war in einer Lichterkette völlig eingerollt. Sie schaute mich mit großen Augen an und als sich unsere Blicke trafen, prusteten wir beide los.

Emma erzählte mir, dass sie doch jetzt, zwischen der Herbst- und Winterzeit und nach Halloween, alles wegräumen wollte. Schließlich putzte sich der Hühnerhof zu Weihnachten immer ganz besonders schön heraus. Also verschwanden Kürbisse, Hexenbesen und Zauberhüte in den Keller. Und wo sie schon mal da war, schaute sie gleich nach der Weihnachtsdeko und den, ja, Lichterketten. Die lagen völlig verheddert in einer Kiste. (Uiiiii, da fällt mir ein, meine auch 🙁 wie ist das bei euch?) Jedenfalls versuchte Emma diese zu entwirren und tja, das klappte nicht ganz so! (Ergebnis seht ihr oben auf dem Bild).

Ich half ihr natürlich beim Auflösen und anschließend packten wir die ersten Dekorationen, einen Weihnachtswichtel, Christbaumkugeln und die Lichterkette ordentlich in eine Kiste. Nun konnte es mit dem Schmücken am nächsten Wochenende losgehen.

Wir gingen nach oben, machten es uns im Stall gemütlich und Emma erzählte, bei leckerem Apfel-Zimt-Tee und Plätzchen, alles, was in der letzten Zeit so los war.

… aber das könnt ihr in der nächsten Geschichte lesen – und versprochen, das dauert nicht wieder so lange 🙂

Bis dahin, bleibt gespannt
Ich bin es allemal…
Eure Happy-Queen

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Happy Queen

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Veröffentlicht in August Hahn, Bauer Piepenbrink, Emma Huhn, Süselbü.

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